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Crystal Peptides

Follistatin

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Follistatin ist ein sezerniertes Glykoprotein, das Mitglieder der TGF-β-Superfamilie, insbesondere Aktivine, bindet und zudem die Myostatin-Signalübertragung modulieren kann. Diese angekündigte Katalogaufmachung enthält nominal 1 mg. „Follistatin-344“ bezeichnet üblicherweise eine Vorläufer- bzw. kodierende Isoform mit 344 Aminosäuren, die zu anderen extrazellulären Formen verarbeitet wird. Die genaue rekombinante Sequenz, der Verarbeitungszustand, die Glykosylierung, Aggregation und biologische Aktivität eines Vials müssen anhand seiner Spezifikation und Chargendaten festgestellt werden.

Identität und biologischer Kontext

ProteinfamilieFollistatin, ein extrazelluläres, aktivinbindendes Glykoprotein
Gängige BezeichnungFST344/FS344 kann ein Expressionskonstrukt oder einen Vorläufer beschreiben und darf nicht als vollständige Vialspezifikation verstanden werden
Untersuchte SignalwegeAktivin- und Myostatin-Signalübertragung über Aktivin-Typ-II-Rezeptoren und nachgelagerte SMAD-Signalwege
MaterialformExpressionssystem, reife Sequenz, posttranslationaler Zustand, Hilfsstoffe und Aktivitätstest müssen angegeben sein
AufmachungKatalog-Vial mit nominal 1 mg

Forschungshintergrund und veröffentlichte Evidenz

Follistatin wird umfassend als Antagonist von Aktivinen und Myostatin untersucht. Veröffentlichte Tier- und Gentransferstudien berichteten über Veränderungen von Muskelmasse und -funktion, wenn ein Follistatin-Konstrukt in vivo exprimiert wurde. Diese Ergebnisse betreffen die Genübertragung und die anhaltende Produktion einer definierten Isoform; sie belegen keine gleichwertige Aktivität, Sicherheit oder Wirkung für ein isoliertes Katalog-Vial mit Protein.

Da Follistatin mit mehr als einem Liganden interagiert, sind für die Auswertung signalwegspezifische Kontrollen erforderlich. Ein Anstieg eines nachgelagerten Endpunkts kann nicht allein einer Myostatinblockade zugeschrieben werden, ohne aktivinbezogene Effekte abzugrenzen und die aktive Molekülform zu bestätigen.

Technische Erwägungen

FrageErforderlicher Nachweis
Was befindet sich im Vial?Sequenz oder Konstrukt, reife Form, Expressionswirt, Glykosylierungsprofil, Hilfsstoffe und Nettoproteingehalt
Ist das Material biologisch aktiv?Ein chargenbezogener, zweckgeeigneter Bindungs- oder zellbasierter Aktivitätstest mit definierten Kontrollen
Ist es mit Gentransferstudien zu FS344 vergleichbar?Es darf keine Gleichwertigkeit angenommen werden; Genexpression, Verarbeitung und Exposition unterscheiden sich von einer isolierten Proteinzubereitung

Qualität, Handhabung und Lagerung

Bei einem rekombinanten Glykoprotein sind Identität, Reinheit, Aggregation, Wirtszellproteine, Glykosylierung, Endotoxin, Sterilität, biologische Aktivität und Nettogehalt eigenständige Qualitätsmerkmale. Nur Ergebnisse verwenden, die mit der konkreten Charge und Aufmachung verknüpft sind.

Etikett, zugehöriges CoA und SDS für Lagerung, Vorbereitung und Handhabung befolgen. Die Proteinstabilität kann stark von Formulierung, Behälter, Temperatur sowie der Vorgeschichte von Einfrieren und Auftauen abhängen; deshalb dürfen Bedingungen eines anderen Follistatinprodukts nicht übernommen werden.

Quellen

  1. Follistatin-Gentransfer steigert Muskelwachstum und -kraft bei nichtmenschlichen Primaten.
  2. Follistatin-Gentherapie verbessert die Gehfähigkeit bei Becker-Muskeldystrophie.
  3. Blockade von Myostatin und Aktivin durch modifiziertes Follistatin in einem Mausmodell.

Häufig gestellte Fragen

Definiert „Follistatin-344“ das endgültige Protein im Vial?

Nicht für sich allein. Die Bezeichnung kann sich auf einen Vorläufer oder ein Expressionskonstrukt beziehen. Reife Sequenz, Verarbeitung und Formulierung müssen chargenspezifisch bestätigt werden.

Validieren Gentherapiestudien dieses Katalog-Vial?

Nein. Sie liefern Kontext zum Signalweg, doch Genübertragung und ein isoliertes rekombinantes Protein sind unterschiedliche Prüfmaterialien mit jeweils eigener Exposition und eigenen Qualitätsanforderungen.

Regulatorischer Hinweis

Dieses Material wird für qualifizierte Laborforschung angeboten und ist weder zur Förderung des Muskelwachstums noch zur Behandlung einer Erkrankung zugelassen.

Ausschließlich für In-vitro-Experimente bestimmt und darf nicht:

  • In klinischen Prüfungen mit Menschen verwendet werden
  • Menschen im Rahmen eines Experiments oder einer Untersuchung verabreicht werden
  • An Dritte zur Prüfanwendung am Menschen abgegeben werden.