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Crystal Peptides

Semax & Selank

Demnächst verfügbar

10mg/10mg/10ml

💧Sofort einsatzbereit (vorgemischt mit bakteriostatischem Wasser und Stabilisatoren für verlängerte Haltbarkeit)

91.35 CHF

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Jede Charge unserer Forschungschemikalien und Peptide wird von einem unabhängigen Labor auf Reinheit und Identität geprüft.

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Semax + Selank Nasenspray wird als katalogisiertes Forschungsmaterial in folgender Form und Konzentration bereitgestellt: Nasenspray-Mischung, Semax 10mg + Selank 10mg pro 10ml (10mg/10mg/10ml). Es handelt sich um eine Formulierung aus zwei Verbindungen; die Wirkungen der Kombination sind nicht belegt.

Semax ist das ACTH(4–7)-Pro-Gly-Pro-Heptapeptid mit der Sequenz MEHFPGP. Selank ist ein von Tuftsin abgeleitetes Heptapeptid mit der Sequenz TKPRPGP. Beide enthalten eine C-terminale Pro-Gly-Pro-Sequenz, sind jedoch unterschiedliche molekulare Entitäten. N-Acetyl-Varianten und unterschiedliche Salzformen sind analytisch gesondert zu betrachten; Identität, Termini und Gegenion jeder Komponente müssen mit der Chargendokumentation übereinstimmen.

Chemische Eigenschaften und Registerinformationen

EigenschaftWert
KomponentenSemax und Selank
MaterialkategoriePeptidmischung aus zwei Verbindungen für Forschungszwecke
SequenzenSemax: MEHFPGP; Selank: TKPRPGP
CAS-RegisternummernSemax: 80714-61-0; Selank: 129954-34-3
PubChem-CIDsSemax: CID 132303; Selank: CID 135434850
Konzentration laut KatalogSemax 10mg + Selank 10mg pro 10ml (10mg/10mg/10ml)
Physikalische FormNasenspray-Mischung; chargenspezifische Hilfsstoffe sowie Salzformen und Gegenionen der Komponenten müssen anhand des Analysezertifikats (CoA) und des Sicherheitsdatenblatts (SDS) überprüft werden.

Die Registerkennungen beziehen sich auf die einzelnen molekularen Entitäten, nicht auf die Mischung als gesondert registrierte Verbindung. Ihre Anwendbarkeit hängt von der genauen Sequenz, den Termini und der Materialform ab; die Chargendokumentation hat Vorrang vor allgemeinen Kennungen aus der Literatur.

Forschungshintergrund und veröffentlichte Evidenz

Veröffentlichte Forschung

Die Literatur zu Semax umfasst Untersuchungen zur Peptididentität und -stabilität, Genexpressionsmodelle in Gliazellen sowie biophysikalische Studien zu Peptid–Membran-Wechselwirkungen und zur Metallkoordination. Die Literatur zu Selank umfasst Untersuchungen zur Peptididentität und zum Abbau, Genexpressionsstudien in Zellen und Nagetieren sowie explorative Analysen GABA-bezogener Signalwege. Diese Forschungskontexte betreffen die einzelnen Peptide und liefern keine gesicherten Erkenntnisse zu dieser kombinierten Katalogformulierung.

Aktueller wissenschaftlicher Kenntnisstand

Der angeführte Forschungshintergrund besteht überwiegend aus mechanistischen, zellulären, tiermodellbasierten und biophysikalischen Arbeiten. Ein eindeutiger direkter Rezeptormechanismus ist für keines der beiden Peptide belegt. Gemeinsame Sequenzmerkmale belegen kein austauschbares biologisches Verhalten, und Beobachtungen an den einzelnen Verbindungen weisen keine additiven oder synergistischen Wirkungen nach. Die Wirkungen und Wechselwirkungen der Semax–Selank-Kombination sind weiterhin nicht belegt.

Hinweis zur Formulierung

In der veröffentlichten Forschung wurden überwiegend andere Materialien, Formulierungen oder Applikationswege verwendet, nicht diese genaue Nasenspray-Mischung. Erkenntnisse aus injiziertem oder anders formuliertem Material lassen sich nicht auf diese Nasenspray-Mischung übertragen. Unterschiede hinsichtlich der Identität der Komponenten, der Hilfsstoffe, der Matrix und des experimentellen Kontexts schränken die Vergleichbarkeit ein. Die im Katalog angegebene Form und Konzentration belegen weder die Gleichwertigkeit mit einem in Veröffentlichungen beschriebenen Versuchsmaterial noch die Eignung zur Anwendung am Menschen.

Qualität und Prüfung

Qualitätsangaben müssen mit einem chargenspezifischen Analysezertifikat (CoA) für genau diese Zubereitung aus zwei Verbindungen verknüpft sein. Berichte zu separaten Semax- oder Selank-Materialien, anderen Konzentrationen oder nicht zugehörigen Chargen belegen weder die Identität noch den Gehalt oder die Eigenschaften dieser Mischung. Die komponentenspezifische Identität und der jeweilige Gehalt erfordern entsprechende analytische Nachweise.

Chromatographische Flächenreinheit, Gehalt der einzelnen Peptide, Abbauprodukte, Gegenionengehalt, Sterilität, Endotoxine und elementare Verunreinigungen sind eigenständige Messgrößen. Ein Ergebnis belegt nicht die übrigen. Nur Prüfungen, die in einem einsehbaren, zugehörigen Chargenbericht dokumentiert sind, sollten als verfügbar gelten; Stabilität oder Hilfsstoffzusammensetzung dürfen nicht aus einem anderen Produkt abgeleitet werden.

Ausschließlich für die Laborforschung durch qualifiziertes Fachpersonal. Nicht zur Anwendung am Menschen oder in der Tiermedizin. Es werden keine Dosierungsanweisungen bereitgestellt.